Schöne Burg

Die Schönburg in Schönburg bei Naumburg ist eine schöne Burg. Fünf Kilometer vor den Toren der Stadt Naumburg erhebt sie sich auf einem Fels aus Buntsandstein über das Saaletal. Die ehemalige Bischofsburg wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Vom 32m hohen Bergfried hat der Besucher einen herrlichen Blick ins nahe Naumburg sowie über das Saaletal. Ein Besuch, der sich lohnt. Die Burg erfreut sich als Hochzeitslokalität großer Beliebtheit, wovon unzählige Rebstöcke am Portal künden.
Link: https://www.schoenburg.de/

Der erste Urlaub ohne Nikon

Das war er nun, der erste Urlaub ohne meine Nikons. Vieles war anders, vieles neu. Panasonic und Olympus sind vor allem in den Einstellungen filigran und komplex. Es wird sicher noch eine ganze Weile dauern, eh ich mich da vollkommen eingearbeitet habe. Vor allem das AF-System der Olympus bereitet mir noch etwas Kopfzerbrechen. Werden die AF-Punkte willkürlich verschoben oder bleiben sie bei halbgedrückten Auslöser fixiert? Funktioniert eine gezielte Auswahl nur am Display? Die Anzeigen in Sucher oder auf dem Display befördern Widersprüche. Wahrscheinlich denke ich noch zu sehr in „Nikon“. Aber das wird schon!

Dennoch liegen die Vorteile des Downgrades von Vollformat bzw. APS-C zu MicroFourThirds klar auf der Hand und überwiegen: Exzellente Bildqualität sowie klein, leicht und voller interessanter Funktion. Ich bin zufrieden!

Jetzt möchte noch wissen, warum die Olympus-Bilder automatisch eine Bildunterschrift auf WordPress bekommen? 🤔

Landschaftspark Schloss Steinburg

Warum denn in die Ferne schweifen … auch vor der Haustür gibt es interessante Plätze zu finden. In diesem Fall ist es wohl eher ein Lost Place.

Unweit von Eckartsberga auf dem Höhenzug der Finne gelegen findet sich das kleine Örtchen Steinburg und eine gleichnamige Schlossanlage. Schloss und Parkanlage lassen eine frühere Schönheit nur noch erahnen, dennoch bieten sich dem Besucher idyllische, weitläufige und vor allem ruhige Wege. In dieser hektischen Welt eine Erholung für die Seele.

Weniger ist manchmal mehr – oder der Versuch eines (ergänzenden) Systemwechsels

2300 vs. 700 Gramm: spätestens seit der letzten Wanderung war ich es Leid, immer über 2 kg Nikon-Vollformat mitzuschleppen. Sicher gibt es auch kleine und leichte DSLR, aber diese sind vom Funktionsumfang her doch sehr limitiert.
Kompakt- und Superzoomkameras sind aufgrund ihrer winzigen Sensoren mehr Spielerei.
Sind also spiegellose Systemkameras (DSLM) eine Alternative? Diese Systeme haben in ähnlicher Preisklasse schon bewegliche Displays, WIFI, HD-Video und so weiter dabei.

Nach kurzem Test mit einer alten Panasonic Lumix DMC-G2 war klar, dieses Micro Four Thirds-System (MFT) muss ich einer näheren Prüfung unterziehen. Die Fotos sind mit einer acht Jahre alten Panasonic Lumix DMC-G6 und einer 25mm/f 1.7 – Festbrennweite gemacht. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Fotos klarer, schärfer und brillanter sind, als ich es von Nikon gewohnt bin.

Auf jeden Fall eine interessante Geschichte, welche die Fototasche leichter macht.

Fortsetzung folgt …

Erinnerungen in Pastell │ Ägypten, meine Sehnsucht

Nach einem ersten Besuch im Januar 2017 führte mich bzw. uns die Faszination Ägypten noch drei weitere Male in das Land zwischen Nil und Rotem Meer. Es ist diese einmalige Mischung aus Geschichte, Tradition, Klima, Natur und Menschen, welche das Land der Pharaonen so reizvoll machen.
Das Spannende an der Sache ist auch, dass man das Erlebte als „nicht zu Ende erlebt“ erfährt. Bei jeder Begegnung mit Land und Leuten erwächst die Sehnsucht, das noch einmal zu sehen. Mit neuem, besseren Blick!

Bis die Einschränkungen durch Covid 19 SARS-CoV-2 endlich einmal zu Ende sind, leben wir eben in der Erinnerung …

SPIEGELARCHE │ Roldisleben

Unweit von Rastenberg im Landkreis Sömmerda wurde im Sommer 2020 in Roldisleben ein interessantes Kunstprojekt installiert. Neben den inneren Werten, die vom Veranstalter mit Leben erfüllt werden, bietet die SPIEGELARCHE von außen dem Besucher jede Menge Fantasie für seine eigenen Vorstellungen.

Die Kombination aus Architektur, Licht und Natur lässt die Landschaft umher ganz neu erfahren. Das Spiel der Wolken und die sich im Jahreslauf verändernde Flora sorgen stetig für neue Eindrücke. Deshalb lohnt sich ein mehrmaliger Besuch.

Link: https://www.spiegelarche.de/

Burg und Kloster Oybin

Mit was kann man die Burg- und Klosterruinen auf dem Berg Oybin vergleichen? Mit den Pyramiden von Gizeh wäre wohl ein bisschen dick aufgetragen, dennoch steht man als Besucher erstmal sprachlos in dieser beeindruckenden historischen Kulisse inmitten des Zittauer Gebirges.
Wie haben die das geschafft? Schon als Tourist muss man eine gewisse Grundkondition mitbringen, um den Berg zu erklimmen. Aber wie ist im Mittelalter das Baumaterial da hinaufgekommen?
Es ist ein einmaliges Ensemble aus Natur und Architektur, Gebäude und Fels verschmelzen förmlich miteinander – wären wir nicht dort gewesen, wir würden es nicht glauben.

An der Saale hellem Strande …

… stehen Burgen stolz und kühn.
Ihre Dächer sind zerfallen,
Und der Wind streicht durch die Hallen,
Wolken ziehen drüber hin.

Gerade in den Zeiten von Corona-Beschränkungen und eingeschränkter Reisefreiheit ist es optimal, die Schönheit der Heimat bzw. der näheren Umgebung einer intensiven Betrachtung zu unterziehen. Das man dabei Wissensvermittlung und Gesundheitsvorsorge sprich Bewegung ideal verbinden kann, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

So führte uns der Weg an die Saale, genauer gesagt nach Bad Kösen, wo zwei mittelalterliche Burgruinen auf Besucher warten. Zur Rudelsburg führen mehrere Wege, bequem mit dem Auto oder leichter Spaziergang.
Wir wählten jedoch die harte Tour. Im Ortsteil Saaleck, direkt am Anleger der Fahrgastschiffe, beginnt ein ca. 700 m langer, sehr steiler und teils unwegiger Aufstieg zur Rudelsburg. Hat man diesen Weg bewältigt, bekommt das Gefühl der Burgeroberung gleich eine richtige Bedeutung.

Auf der Burg entschädigen Landschaft und Anlage für die Mühen. Besonders gefällt der traumhafte Ausblick ins und über das Saaletal.
Leider ist damit bald Schluss! Noch im Jahr 2020 beginnen die Bauarbeiten für die Bundesstraße 87N und von Stendorf Richtung Kleinheringen wird eine 60 m hohe und 730 m lange Brücke das Saaletal für immer schänden. Ein Frevel am geplanten Welterbe!
Also genießt den unverbauten Anblick, solange es noch geht.

Dornburger Schlösser

Nördlich der Universitätsstadt Jena, auf dem Muschelkalkplateau über Saale liegt die Stadt Dornburg mit ihrem einzigartigen Ensemble von drei Schlössern unterschiedlicher Epochen. Mit seinen in herrlichem Pastell gehaltenen Gebäuden und der wunderbaren, sehr gepflegten Gartenlandschaft bieten die Dornburger Schlösser zu jeder Jahreszeit ein Höchstmaß an Erholung und ebenso viele Fotomotive.